Pkw-Neuzulassungen 2010: Europa ist nicht die Welt!

Es ist noch nicht lange her, da galt speziell für die europäischen Hersteller der europäische Heimatmarkt als Nabel der Welt. Staatliche Anti-Kirsenprogramme sorgten in den letzten Monaten durchweg für steigende Zulassungszahlen. Doch nun hat diese Sonderkonjunktur ein abrubtest Ende genommen. Damit wird wieder einmal klar: Europa ist nicht die Welt.

Die Pkw-Neuzulassungen in Europa sind im April erstmals seit zehn Monaten eingebrochen. Nach dem Auslauf der Abwrackprämien in mehreren Ländern wirkt sich die weltweite Krise zeitverzögert nun auch auf die europäischen Neuzulassungen aus. Im April wurden in der EU sowie in Island, Norwegen und der Schweiz mit insgesamt 1,17 Millionen Fahrzeugen 7 % weniger Autos neu zugelassen als noch im Vorjahresmonat.  

Weltweit ziehen die Neuzulassungen dagegen an. Speziell in den USA, Asien und Südamerkika läuft es gut – und auch in Russland scheint das Tief überwunden zu sein. Im April konnte beispielsweise in den USA eine Steigerung von 20 %, in Brasilien von 17 % und in China sogar von satten 36 %  verzeichnet werden. Mit etwas über 900.000 Neuzulassungen bleibt der chinesische dem weltweit bisher als wichtigsten geltenden us-amerikanischen Markt (kanpp 980.000 Neuzulassungen) damit dicht auf den Fersen.

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