Zulassungen Mai 2010: US-Markt weiter im Aufwind!

Der us-amerikanische Automarkt kommt immer besser ins Laufen. Im Mai legten die Zulassungen in den USA bereits zum achten Mal in Folge zu. Eine der größten Absatzkrisen in den USA scheint damit überwunden. Neben den drei großen einheimischen Herstellern konnten vor allen Dingen deutsche Hersteller von der gestiegenen Nachfrage profitieren. Der rückrufgeschüttelte Hersteller Toyota kommt mit einem zarten Zuwachs besser davon, als von vielen erwartet.

Im Mai rollten nach Angaben des Automotive News Data Center insgesamt 1,1 Millionen Autos von den Höfen der amerikanischen Händler. Die Steigerung zum Vergleichsmonat des Krisenjahres 2009 betrug damit satte 19 %. Außer den drei einheimischen Herstellern erfreuten sich vor allem Mercedes sowie VW und Audi  der Gunst amerikanischer Käufer; BMW und Porsche enttäuschten hingegen.  

Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz verkauften sich, vor allem Dank der neuen E-Klasse, 19.179 mal und damit fast 27 % besser als im Vorjahresmonat. Außerdem wurde der Sprinter unter eigenem Markenamen in den Markt eingeführt, nachdem eine Vereinbarung mit der früheren Tochter Chrysler ausgelaufen war.

Volkswagen konnte mit 23.543 Autos den ersten Platz unter den deutschen Marken behaupten. Spitzenreiter bei den Zulassungen ist hier das Mittelklassemodell Jetta. Hinzu kamen 9.205 Autos der Premiummarke Audi. VW und Audi legten damit zusammen um mehr als 20 % zu.

Toyota konnte in den USA nach der ganzen Diskussion um klemmende Gaspadel im Mai endlich wieder einen Zuwachs verzeichnen – mit 7 % blieb dieser aber deutlich hinter dem Gesamtmarktwachstum zurück.

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