Autohandel im Aufwind: Insolvenzen lassen nach!

Nun ist es amtlich: Die letztjährige Abwrackprämie hat offensichtlich Geld in die leeren Kassen vieler Autohandeslbetriebe gespült und so die Pleitewelle eingedämmt. Laut aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts gingen zwischen Januar und März 331 Autohäuser und Kfz-Werkstätten mit insgesamt 1.536 Beschäftigten in die Insolvenz; 4,3 % weniger als im Vorjahreszeitraum. 

Stabilsiert hat sich die Lage im Kfz-Handel. Hier sank die Zahl der Insolvenzen in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 3,4 % auf 177.  Ganz anders hingegen die Situation bei den Werkstätten bzw. Reparatur- und Instandhaltungsbetrieben, die  im ersten Quartal 2010 insgesamt 16,3 % mehr Pleiten verzeichnen mussten. 

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Situation insbesondere im März bei den Kfz-Insolvenzen beruhigt. Im dritten Monat des Jahres gingen insgesamt 124 Betriebe in die Insolvenz (minus 13,3 Prozent).  Eine positive Entwicklung konnten außer bei den Handelsbetrieben vor allen Dingen im Teilehandel und der Motorradbranche verzeichnet werden.

Auch wenn sich die Lage im Autohandel entspannt, sollten Autokäufer Vorsicht beim Bezahlprozess walten lassen und Anzahlungen oder Vorabüberweisungen nur wohl überlegt tätigen.  Eine Zahlung im direkten Tausch gegen Ware und Dokumente ist immer noch der sicherste Weg.

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