Zum zweiten Mal in Folge sind die PKW-Zulasssungszahlen in Europa rückläufig. Insgesamt musste ein Rückgang von 8,7 % auf 1,16 Millionen in den Ländern der EU und der EFTA registriert werden. Laut dem Brancheverband ACEA liegen die Gründe im Auslaufen staatlicher Abwrackprämien in mehreren Ländern und an den Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Damit kehren die Neuzulassungen zur Normalität zurück.
Der deutsche Markt verzeichnete trotz dem stärksten Rückgang von deutlich über 30 % immer noch die meisten Neuzulassungen. In anderen Ländern wie Italien und Frankreich gingen die Neuzulassungen hingegen nur um 13,8 % bzw. 11,5 % zurück. In Großbritannien (+ 13,5 %) und Spanien (+ 44,6 %) konnten allerdings erneut Zuwächse registriert werden. Hauptgrund für diese, auf den ersten Blick, positive Entwicklung sind in erster Linie die desolaten Vorjahreszahlen. Insgesamt liegt der europäische Fahrzeugmarkt seit Jahresbeginn immer noch mit 2,3 % im Plus.
Das Bild in den EU- und EFTA-Ländern zeigt sich erneut sehr uneinheitlich. Im Mai kam es zu einer Schwankungsbreite von – 41,8 % in der Slowakei bis hin zu einer Verdoppelung der Zulassungszahlen in Island.
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Danke für die Angaben. Das Thema ist für mich von großem Interesse.