Nach Auskunft des europäische Branchenverbandes ACEA sind im Juni die PKW-Neuzulassungen in Europa zum dritten Mal in Folge gesunken. Im ersten Halbjahr wurden damit aber immer noch 0,2 % mehr Fahrzeuge zugelassen als im Vorjahreszeitraum.
Der Juni zeigte sich in Europa mit einem Minus bei den PKW-Neuzulassungen von 6,9 % auf rund 1,34 Millionen Autos besonders schwach. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr rund 7,285 Millionen neue Fahrzeuge auf die europäischen Straßen gebracht, was annähernd dem Vorjahreswert entspricht. Grund für das schwache Neuwagengeschäft der letzten drei Monate ist das Auslaufen der staatlichen Abwrackprämien in mehreren Länder und die uneinheitliche wirtschaftliche Lage. Eine Besserung der Zahlen ist kurzfristig nicht in Sicht, daher dürfte bereits im kommenden Monat erstmals das kumulierte Vorjahresergebnis unterschritten werden.
Der Neuwagenmarkt zeigte sich auch im Juni in den einzelnen Ländern sehr uneinheitlich. Der stärkste Rückgang in absoluten Zahlen wurde mit Minus 32,3 % in Deutschland registriert. Den prozentual massivsten Einbruch verzeichnete die Slowakei mit Minus 40,6 % . Auch der italienische (- 19,1 %) und der französische (-1,3 %) Markt lagen im Minus. In Ländern wie Spanien (+ 25,6 %) und Großbritannien (+ 10,8 %) konnten hingegen Zuwächse registriert werden. Der stärkste Zuwachs konnte mit Plus 75,8 % in Irland verbucht werden.
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