Es tut sich was im deutschen Kfz-Handel. Laut einer AUTOHAUS-Analyse waren im Juni 63 % der Händler – und damit mehr als in jedem anderen Monat diesen Jahres – mit dem Gebrauchtwagengeschäft zufrieden. Dies dürfte vor allen Dingen an einem nachlassenden Bestandsdruck durch kürzere Standzeiten und einem damit verbundenen stabilen, teilweise sogar anziehenden, Preisniveau liegen.
Wie bereits mehrfach ausgeführt, steigt seit dem Frühjahr bei vielen Auto-handelsbetrieben wieder die Stimmung in Bezug auf das Gebrauchtwagengeschäft. Händler berichten seitdem zunehmend über steigende Verkaufszahlen, sinkende Bestände und deutlich kürzere Standzeiten (Zeitraum vom Tag der Hereinnahme bis zum Verkauf). Vor allen Dingen bei Händlern deutscher Fabrikate macht sich Freude breit, sind hier doch in vielen Fällen die durchschnittlichen Standzeiten der Bestände innerhalb kurzer Zeit um 20 Tage und mehr gesunken. Oftmals liegen diese inzwischen im Schnitt bei weniger als 90 Tagen. Darüber hinaus gibt es immer mehr Betriebe, die durchschnittliche Stanzeiten von weniger als 60 Tagen ausweisen können.
“Dem einen Freud, des anderen Leid”. Dieser Spruch trifft aktuell auf das steigende Preisniveau bei einzelnen Modellen zu. Während sich die Händler bzw. Anbieter über anziehende Preise bei diesen Modellen freuen können, müssen Käufer nun wieder tiefer in die Tasche greifen. Insgesamt ist das Preisniveau für Käufer aber immer noch deutlich attraktiver als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise.
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